Neubau O

Sensibel geplant und klar gestaltet im historischen Kontext

Neubau | Start Planungsphase : 08/25 | Ende Planungsphase : 11/25

Ausgangspunkt des Projekts war die konzeptionelle Entwicklung eines klar gegliederten Baukörpers, der die funktionalen Anforderungen des Bauherrn ebenso berücksichtigt wie die städtebauliche Einbindung. Auf dieser Basis entstand ein Entwurf, der zur Vorlage beim Bauamt diente.

Besonderes Augenmerk galt der städtebaulichen Einbindung: Der Neubau entsteht unmittelbar neben einem denkmalgeschützten Gebäude in der Innenstadt. Entsprechend sensibel musste die Außenwirkung des neuen Baukörpers betrachtet werden. Ziel war es, eine Fassade zu gestalten, die sich respektvoll in das bestehende Stadtbild einfügt, ohne in Konkurrenz zur historischen Nachbarschaft zu treten.

Die umgebende Bebauung diente als gestalterische Referenz und Inspiration. So übernimmt die neue Fassade einzelne architektonische Elemente, die an klassische Altbauten erinnern, interpretiert sie jedoch in einer klaren, zeitgemäßen Formensprache. Das Ergebnis ist ein zurückhaltendes, harmonisches Erscheinungsbild, das Bestand und Neubau selbstverständlich miteinander verbindet.

Neben der Fassadenplanung in 2D wurde das Gebäude parallel als dreidimensionales Modell aufgebaut, um Proportionen, Tiefenwirkung und Materialität präzise abstimmen zu können. Der Entwurf wurde in enger Abstimmung mit dem Bauherrn dem zuständigen Bauamt vorgelegt; die Rückmeldungen beschränkten sich auf geringfügige Anpassungen, die bereits in die aktuelle Fassadenplanung eingeflossen sind.